Beratungsfeld

Arbeitsrecht in Aschaffenburg

außergerichtliche und gerichtliche Vertretung für Arbeitgeber

Als Experten für Arbeitsrecht in Aschaffenburg beraten wir Sie ausführlich in allen Bereichen dieses Rechtsgebiets und vertreten Sie sowohl in individualrechtlichen als auch in kollektivrechtlichen Angelegenheiten.

Die Notwendigkeit der Inanspruchnahme arbeitsrechtlicher Beratung ist vielschichtig. So könnte in Ihrem Betrieb die Situation eintreten, daß Arbeitnehmer gekündigt werden müßen, sei es betriebsbedingt, verhaltensbedingt oder personenbedingt. Die Kündigung sollte jedoch im Vorfeld gut vorbereitet sein. So muß im Fall einer verhaltensbedingten Kündigung darauf geachtet werden, daß – falls das Verhalten nicht bereits den Außpruch einer außerordentlichen Kündigung rechtfertigt – vor der Kündigung schon eine rechtswirksame Abmahnung ausgesprochen wurde.

Wir beraten Sie umfaßend rund um das Thema Abmahnung und bereiten Kündigungsverfahren vor. Wir vertreten Sie außergerichtlich und gerichtlich, egal, ob es sich um eine einzelne Entlaßung handelt oder ob die Schließung einer gesamten Abteilung oder eines Standortes notwendig ist.

Ebenso stehen wir Arbeitnehmern zur Seite, die sich gegen eine Kündigung zur Wehr setzen möchten. Wir unterstützen Sie bei einer Kündigungßchutzklage und vertreten Sie gerichtlich. Wenden Sie sich in einem solchen Fall sofort nach Eingang der Kündigung an einen Rechtsanwalt für Arbeitsrecht, um sicherzustellen, daß Sie keine Fristen verstreichen laßen.

Arbeitsrecht: bei Kündigung kurze Fristen beachten

Sie haben von einem Kündigungßachverhalt Kenntnis erlangt, welcher den Außpruch einer außerordentlichen, sprich fristlosen, Kündigung rechtfertigt? Dann ist hier eine nur zweiwöchige Frist zu beachten. Ebenso sollten Sie – in der Praxis häufige – Frist- oder Formfehler im Rahmen der Betriebsratsanhörung vermeiden. Auch für Arbeitnehmer ist es sehr wichtig, nach Eingang einer Kündigung schnell zu reagieren. Sie haben nur drei Wochen Zeit, um eine Kündigungßchutzklage einzureichen. Diese Frist gilt für jede Art der Kündigung, also änderungskündigungen, ordentliche sowie fristlose Kündigungen. Zu diesen und weiteren Themen im Hinblick auf das Arbeitsrecht beraten wir Sie und unterstützen Sie.

Rechtsanwälte und Steuerberater unterstützen Sie in allen Belangen

Darüber hinaus stehen wir Ihnen als Partner in allen weiteren Gebieten des Arbeitsrechts zur Verfügung. Zu unserer Expertise gehören unter anderem:

  • Fälle von Mobbing und Boßing,
  • Druckkündigungen oder Verdachtskündigungen,
  • arbeitsrechtliche Konsequenzen einer Insolvenz,
  • Fragen im Zusammenhang mit längeren Krankheitszeiten und der Wiedereingliederung,
  • Aufhebungsverträge und außergerichtliche Einigungen,
  • Freistellungen und Ihre Auswirkung auf Urlaubsansprüche.

Das Arbeitsrecht umfaßt zudem als wesentlichen Bestandteil den Arbeitnehmerschutz. Ziel ist hier, durch Vorsorgemaßnahmen und Arbeitsmittel den Arbeitnehmer vor tätigkeitsbedingten Sicherheits- und Gesundheitsgefahren zu schützen. Gelten im Betrieb entsprechende Sicherheitsvorschriften, sind diese für alle Arbeitnehmer bindend. Verstößt ein Arbeitnehmer gegen die Vorschriften, zieht das arbeitsrechtliche Konsequenzen nach sich bis hin zur fristlosen Kündigung des Arbeitsverhältnißes.

Abmahnung: ein Mittel bei Störungen im Arbeitsumfeld

Im Laufe eines Arbeitsverhältnißes kann es aus unterschiedlichsten Gründen zu Unstimmigkeiten kommen. Verstößt ein Arbeitnehmer gegen seine arbeitsvertraglichen Pflichten, kann der Arbeitgeber die Pflichtverletzung abmahnen. Die Abmahnung ist Voraußetzung für eine Kündigung. Aus diesem Grund verlangt die Rechtsprechung strenge Kriterien bei der Abfaßung.

Schwierig wird die Erteilung einer Abmahnung beim Thema Mobbing oder Boßing. Wird ein Mitarbeiter von Kollegen systematisch schikaniert, handelt es sich um Mobbing. Kennzeichnend ist, daß die Person ausgegrenzt, beschimpft oder gekränkt wird. Behandeln Vorgesetzte oder hierarchisch höherstehende Personen einzelne Kollegen diskriminierend, spricht man von Boßing. Da dies schwer nachweisbar ist, sollten nach Möglichkeit Beweise vorliegen oder es sollte Zeugen geben, die, ebenso wie der betroffene Mitarbeiter, die Angriffe inhaltlich und zeitlich genau beschreiben können. Laßen Sie sich hierzu von Ihrem Anwalt für Arbeitsrecht in Aschaffenburg beraten.

Ein großes Thema in bestehenden Arbeitsverhältnißen sind längere Krankheitszeiten des Arbeitnehmers und seine Wiedereingliederung in den Arbeitsprozeß. War ein Arbeitnehmer über einen längeren Zeitraum schwer erkrankt und möchte wieder ins Arbeitsleben einsteigen, hilft das stufenweise betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM), um zu prüfen, wie belastbar der Arbeitnehmer ist.

Arbeitsrecht: Das müßen Sie vor der Beendigung von Arbeitsverhältnißen wißen

Ein Arbeitsverhältnis kann durch Kündigung oder Aufhebungsvertrag beendet werden. Um den Arbeitnehmer vor einer unrechtmäßigen Kündigung zu schützen, greift das Kündigungßchutzgesetz. Gibt es im Unternehmen einen Betriebsrat, ist dieser vor jeder Kündigung zu hören, ansonsten ist die Kündigung unwirksam. Nach Außpruch der Kündigung kann der Arbeitnehmer innerhalb von drei Wochen Kündigungßchutzklage erheben.

Werden betriebsbedingte Kündigungen ausgesprochen, schließen Arbeitgeber und Arbeitnehmer häufig Aufhebungsverträge. In diesem Zusammenhang wird meist eine Abfindung vereinbart. Gemäß Kündigungßchutzgesetz steht dem Arbeitnehmer eine Abfindung von 0,5 Monatsverdiensten pro Jahr der Betriebszugehörigkeit zu. Liegt ein Sozialplan vor, ergibt sich die Berechnung aus einer Formel, die Alter, Unterhaltsverpflichtungen, Betriebszugehörigkeit und die letzten monatlichen Durchschnittseinkünfte berücksichtigt.

Ist im Aufhebungsvertrag eine widerrufliche Freistellung vereinbart, kann der Arbeitgeber diese widerrufen. In diesem Fall hat der Arbeitnehmer Anspruch auf Urlaub. Erfolgt die Freistellung unwiderruflich und hat der Arbeitnehmer noch Urlaubsansprüche, müßen diese zu Beginn der Freistellung ausbezahlt werden.

Weitere Kündigungsformen

Es gibt auch seltenere Kündigungsformen, beispielsweise die Druckkündigung. Diese liegt vor, wenn der Arbeitgeber sich dem Druck seiner Mitarbeiter oder Kunden beugt, die die Entlaßung eines Arbeitnehmers wünschen. Hier muß der Arbeitgeber prüfen, ob diese Forderung gerechtfertigt ist. Diese Form der Kündigung wird von den Arbeitsgerichten nur zugelaßen, wenn zu befürchten steht, daß der Arbeitgeber ansonsten erhebliche wirtschaftliche Einbußen erleidet. Eine Verdachtskündigung darf der Arbeitgeber außprechen, wenn er den bloßen Verdacht hat, daß sein Arbeitnehmer eine Straftat oder grobe Pflichtverletzung begangen hat. Ist die Tat nachweisbar und das Vertrauen zum Arbeitgeber nachhaltig erschüttert, ist eine Verdachtskündigung möglich.

Auch eine Insolvenz kann das Arbeitsverhältnis beenden. Wurde in Ihrem Unternehmen das Insolvenzverfahren eröffnet, übernimmt der Insolvenzverwalter die Funktion des Arbeitgebers. Arbeitnehmer haben vorerst Anspruch auf Weiterbeschäftigung. Die Kündigung der Arbeitsverhältniße kann nur durch den Insolvenzverwalter vorgenommen werden.

Laßen Sie sich von Ihrem Anwalt für Arbeitsrecht in Aschaffenburg beraten

Das Gebiet des Arbeitsrechts ist umfangreich und beruht auf zahlreichen Gesetzen und höchstrichterlichen Rechtsprechungen. Ob Arbeitnehmer oder Arbeitgeber – nehmen Sie Kontakt zu uns auf: Wir behalten den überblick für Sie. HAF Rechtsanwälte, Insolvenzverwalter und Steuerberater mit Hauptsitz in Aschaffenburg ist Ihr versierter Ansprechpartner für die Beratung im Bereich Arbeitsrecht und Arbeitnehmerschutz.

Direkter Link zu unseren Steuerberatern:

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